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Wenn ein geliebter Mensch schwer erkrankt – Unterstützung für Angehörige in herausfordernden Zeiten
Wenn ein geliebter Mensch schwer erkrankt, geraten Angehörige oft in einen Zustand, der sich kaum in Worte fassen lässt. Der Alltag läuft weiter, aber innerlich ist vieles wie eingefroren. Sorge, Angst, Verantwortung, Hilflosigkeit und ständige Wachsamkeit bestimmen plötzlich die Tage und die Nächte. Viele Angehörige funktionieren in dieser Zeit nur noch: Sie organisieren Termine, begleiten zu Untersuchungen, halten Kontakt zu Ärzt:innen, Pflege und versorgen, pflegen und ver
Susanne Hermann
23. Nov. 20252 Min. Lesezeit
Wenn Leben & Sterben einander begegnen
Palliativ-Care beginnt nicht erst am Lebensende. Sie beginnt dort, wo die Diagnose oder der Verlauf einer Erkrankung das Leben so verändert, dass der Blick auf das Wesentliche schärfer wird und gleichzeitig vieles brüchig erscheint. Für manche Menschen ist es der Moment, in dem klar wird, dass keine Heilung mehr möglich ist. Für andere ist es eine schleichende Erkenntnis, die sich über Monate oder Jahre verdichtet. Palliativpsychotherapeutische Begleitung findet mitten in di
Susanne Hermann
22. Nov. 20254 Min. Lesezeit
Trauer: ein Zustand, der Raum und Sprache braucht
Trauer zeigt sich selten so, wie wir es erwarten würden. Sie folgt keinem Plan, hält sich an keine Logik und lässt sich auch nicht in klare Phasen sortieren. Viele Menschen erleben sie eher wie ein inneres Kommen und Gehen: Momente, in denen alles über sie hinwegrollt, wechseln sich ab mit Phasen, die fast ruhig wirken. Dazwischen gibt es diese Zwischenräume also Zeiten, in denen man nicht weiß, was man fühlt oder ob man überhaupt etwas fühlt. Auch das gehört dazu. Wie Traue
Susanne Hermann
22. Nov. 20252 Min. Lesezeit
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